Vermischtes Wirtschaft

Gewerkschaft fordert zielführende politische Entscheidungen

Angesichts bereits getätigter oder geplanter Investitionen in Höhe von rund 600 Millionen sowie einer brutto Wertschöpfung von etwa 870 Millionen Euro scheint die Zukunft des Wirtschaftsstandort Brunsbüttel auf den ersten Blick für die kommenden Jahrzehnte gesichert. Doch gänzlich in Sicherheit wiegen sollten sich die über 4000 Arbeitnehmer die mittelbar oder unmittelbaren in Schleswig-Holsteins größten Industriegebiet beschäftigt sind, nicht.

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Tarifabschluss in der Chemiebranche

Beflügelt durch die am Ende überraschend schnelle Einigung in den zunächst kräftezehrenden Tarifverhandlungen in Wiesbaden, sei es ihm trotz kurzer Erholungsphase leichtgefallen, den Weg in die Schleusenstadt anzutreten, teilte Andreas Suß am Sonnabendmorgen im Hotel Zur Traube mit. Auf Einladung des Vorsitzenden der Brunsbütteler IG-BCE Ortsgruppe, Harald Frings sprach der Bezirksleiter der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) hier im Zuge der jährlichen Mitgliederversammlung vor rund 50 erschienenen Gewerkschaftern. „Noch aktueller als hier heute kann man eigentlich gar nicht sein“, sagte Suß, der eine Zusammenfassung des 24 Seiten umfassenden Verhandlungsergebnisses des Vortages in seinen Händen hielt.