Vermischtes Wirtschaft

Staffelübergabe – Sasol Brunsbüttel unter neuer Leitung

Führungswechsel bei Sasol: Seit dem 1. Oktober haben die rund 800 Mitarbeiter im Brunsbütteler Werk von Sasol einen neuen Chef. Nun übergab der bisherige Werkleiter Kay Luttmann (61) ganz offiziell die Leitung an seinen Nachfolger Peter Högenauer (52) und verabschiedete sich nach 32 Jahren im Unternehmen in den Ruhestand.

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Neues Stimmenverhältnis in Brunsbütteler Ratsversammlung

Mit mehr als ein Drittel der Wählerstimmen wurde die Brunsbütteler CDU im Mai des vergangenen Jahres stärkste Kraft in der Schleusenstadt. Acht Sitze erhielten die Christdemokraten in der Ratsversammlung. Ein überraschender Lagerwechsel von CDU-Ratsfrau Roswitha Rickert sorgte nun für eine Änderung der Sitzverteilung und Kräfteverhältnisse. Der unerwartete Rückzug von SPD-Ratsherr Jürgen Abromeit aus der Kommunalpolitik brachte darüber hinaus zusätzlichen Schwung ins Personalkarussell.

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Fassadenssanierung abgeschlossen

Investition mit Strahlkraft: Rund drei Jahre und vier Monate mussten sich Schüler und Lehrer am Brunsbütteler Gymnasium mit Baulärm, Schmutz, abgesperrten und ausgelagerten Räumen arrangieren. Während dieser Zeit wurde die komplette Fassade des Schulgebäudes saniert sowie ein Fachklassentrakt angebaut. Zehn Millionen Euro flossen in die Maßnahmen. Drei Monate später, als zum Projektbeginn im Juli 2016 prognostiziert, sind seit gestern alle Klassenräume wieder bezugsfertig und für den Unterricht freigegeben. „Im Schulgebäude selbst und auch im Innenhof finden noch einige Restarbeiten statt“, sagte Bauamtschefin, Astrid Gasse. Zu der Verzögerung sei es aufgrund eines Brandes in der Aula und des angrenzenden Musikraums, sowie einer unerwarteten Trennung vom Trockenbauer gekommen, dessen Gewerk neu ausgeschrieben werden musste.

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Gewerkschaft fordert zielführende politische Entscheidungen

Angesichts bereits getätigter oder geplanter Investitionen in Höhe von rund 600 Millionen sowie einer brutto Wertschöpfung von etwa 870 Millionen Euro scheint die Zukunft des Wirtschaftsstandort Brunsbüttel auf den ersten Blick für die kommenden Jahrzehnte gesichert. Doch gänzlich in Sicherheit wiegen sollten sich die über 4000 Arbeitnehmer die mittelbar oder unmittelbaren in Schleswig-Holsteins größten Industriegebiet beschäftigt sind, nicht.

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Tarifabschluss in der Chemiebranche

Beflügelt durch die am Ende überraschend schnelle Einigung in den zunächst kräftezehrenden Tarifverhandlungen in Wiesbaden, sei es ihm trotz kurzer Erholungsphase leichtgefallen, den Weg in die Schleusenstadt anzutreten, teilte Andreas Suß am Sonnabendmorgen im Hotel Zur Traube mit. Auf Einladung des Vorsitzenden der Brunsbütteler IG-BCE Ortsgruppe, Harald Frings sprach der Bezirksleiter der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) hier im Zuge der jährlichen Mitgliederversammlung vor rund 50 erschienenen Gewerkschaftern. „Noch aktueller als hier heute kann man eigentlich gar nicht sein“, sagte Suß, der eine Zusammenfassung des 24 Seiten umfassenden Verhandlungsergebnisses des Vortages in seinen Händen hielt.

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Neue CD von den Liekedeeler

„So geiht dat“  –  Musikalische Freibeuter mit neuer CD auf Eroberungsfahrt. Sie tragen zwar denselben Namen wie die legendäre Piratenbande des berüchtigten Kapitän Klaus Störtebeker, doch statt Angst und Schrecken verbreitet das leidenschaftliche Musiker-Duo aus der Schleusenstadt Brunsbüttel vor allem Spaß und gute Laune. Seit rund einem halben Jahrzehnt sind Melany Preiß und Thorsten Franck Read More…

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Bürgerbegehren kippt Bauvorhaben

instimmiges Votum: Umstrittene Bebauungspläne für den alten Hafen sind vom Tisch. Die rund drei Hektar große Freifläche in exponierter Lage unmittelbar an der Elbe bleibt auch zukünftig unbebaut. Geschlossen sprachen sich die Mitglieder des Bauausschusses am Dienstagabend für den Erhalt des dort vorhandenen Biotops und der Wiesenfläche in seiner jetzigen Form aus. Für die Initiatoren und Anhänger des Bürgerbegehrens war das einstimmige Votum ein Sieg auf ganzer Linie.