Wilster

Ortsentwässerung wird saniert

Wilster investiert rund 385.000 Euro in die Ortsentwässerung. Anfang März will das mit der Kanalsanierung beauftragte Unternehmen Werner Vollert Kanalsanierung aus Büdelsdorf mit den Instandsetzungsarbeiten beginnen. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass das Wetter mitspielt und sich keine Regenmassen über das Land ergießen. Die Maßnahmen gliedern sich in zwei unterschiedliche Verfahren. „Kleinere Schäden, wie Risse, die beispielsweise durch Wurzelwuchs entstehen, werden im Roboterverfahren behoben“, erklärte Roman Stöckmann, Leiter Technisches Bauamt gegenüber unserer Zeitung. Mit dieser Maßnahme werden rund 170 Meter des Regen- und 475 Meter des Schmutzwasserhauptkanals im Stadtgebiet saniert. Betroffen sind die Straßen: Fürstenberger Weg, An der Au, Neue Burger Straße, Ostlandsiedlung, Hans-Prox-Straße, Mecklenburger Straße, Neuteicher Weg, Bischofer Weg und Tütermoor. Mit einem Angebot von rund 74.000 Euro brutto setzte sich das Büddelsdorfer Unternehmen gegen drei weitere Mitbewerber durch, die sich an dem Ausschreibungsverfahren beteiligt hatten.

Auch für die Ausschreibung des zweiten Sanierungspaket, das im Schlauchliningverfahren (Rohr-in-Rohr-System) durchgeführt werden soll, reichte die Firma Vollert mit einem Angebot in Höhe von rund 311.000 Euro brutto das wirtschaftlichste Angebot ein. Hier setzte sich das Unternehmen gegen vier weitere Mitbewerber durch. Etwa 184 Meter Regen- und 545 Meter des Schmutzwasserhauptkanals werden auf diese Weise in den folgenden Straßen saniert: Neue Burger Straße, Krumwehl, Am Audeich, Hans-Prox-Straße, Rathausstraße, Etatsrätin-Doos-Straße, Etatsrat-Michaelsen-Straße. „Der große Vorteil bei beiden Verfahren ist, dass die Arbeiten im geschlossenen Verfahren durchgeführt werden und wir somit keine Straßen aufreißen müssen“, so Stöckmann. Mit größeren Verkehrsbinderungen ist daher während der Durchführung der Sanierungsmaßnahmen nicht zu rechnen.