Sankt Margarethen Wilstermarsch

Zwei Erzieher/innen für Betreuung in St. Margarethen gesucht

Für ein Betreuungsangebot an der Grundschule Wilstermarsch am Standort Sankt Margarethen sucht der Schulverband für das kommende Schuljahr 2020/2021 zwei sozialpädagogische Fachkräfte. Ausgeschrieben werden die Stellen voraussichtlich mit einer Wochenarbeitszeit von 17,5 Stunden. Darauf verständigte sich der Schulverbandsvorstand Wilstermarsch im Zuge seiner jüngsten Sitzung.

Eine Umfrage an der Grundschule der Elbgemeinde habe ergeben, dass auch weiterhin ein Betreuungsbedarf besteht, das zudem weit über die bisherigen fünf Betreuungsplätze hinausgeht. Da die Tagesmutter, die bislang für Versorgung der Schüler zuständig ist, für diese Aufgabe künftig nicht zur Verfügung stehen wird, wurden Überlegungen für eine Neuregelung aufgenommen.

In Gesprächen zwischen dem Schulverbandsvorstand und der Koordinatorin des Betreuungsangebotes an der Grundschule in Wilster, Gaby Theede, habe sich schnell herauskristallisierte, dass es durchaus möglich sei, das in der Marschenstadt vorhandene Betreuungsangebot auch auf die Grundschule in St. Margarethen auszuweiten, berichtete der Schulverbandsvorsitzende Walter Schulz. Voraussetzung hierfür sei jedoch die Einstellung weiterer Betreuungskräfte.

Angepasst an die Betreuungszeiten der Grundschule in Wilster, würden sich die Erzieher montags bis freitags von 12 bis 15 Uhr um die Kinder kümmern. Eine Frühbetreuung soll nicht angeboten werden. Zudem soll die Ferienbetreuung weiter für den gesamten Bereich des Schulverbandes ausschließlich in Wilster erfolgen.

Neben der Ausschreibung der beiden Erzieherstellen ist angedacht zu prüfen, inwieweit die Möglichkeit einer finanziellen Förderung durch das Land besteht.

„Ich glaube, es ist derzeit sehr gewagt zu hoffen, dass wir Erzieher für 17,5 Stunden die Woche bekommen“, äußerte Schulleiterin Ursula Preuß-Köhler angesichts der derzeit allgemein sehr hohen Nachfrage an Erziehern. „Ein Versuch ist es allemal wert und in Wilster haben wir es ja auch geschafft“, ermunterte Schulverbandsvorsteher Walter Schulz optimistisch in die Zukunft zu blicken.