Vermischtes

Neue CD von den Liekedeeler

„So geiht dat“  –  Musikalische Freibeuter mit neuer CD auf Eroberungsfahrt. Sie tragen zwar denselben Namen wie die legendäre Piratenbande des berüchtigten Kapitän Klaus Störtebeker, doch statt Angst und Schrecken verbreitet das leidenschaftliche Musiker-Duo aus der Schleusenstadt Brunsbüttel vor allem Spaß und gute Laune. Seit rund einem halben Jahrzehnt sind Melany Preiß und Thorsten Franck unter dem Namen „Liekedeeler“ in Schleswig-Holstein, Hamburg und im nördlichen Niedersachsen unterwegs, um die Menschen mit ihrer Musik zu bezaubern. Gesungen wird mal auf Englisch, mal auf Hochdeutsch aber halt besonders gerne auf Platt. So abwechslungsreich wie der Gesang, sind auch die musikalischen Stilrichtungen, derer sich die beiden Multiinstrumentalisten bedienen. „Mittlerweile umfasst unser Repertoire etwa 300 Lieder aus den Bereichen Country, Gospel bis hin zu Irish Folk“, sagt Thorsten Franck und ergänzt: „Lediglich klassische Tanzmusik haben wir nicht in unserem Programm.“ Zum Einsatz kommen Instrumente wie die Mandoline, Banjo, Flöte, Trompete, Ukulele bis hin zur klassischen Gitarre.

Den im kommenden Jahr anstehenden 20. Geburtstag des Plattdeutschen Krink Brunsbüttel haben die beiden Vollblutmusiker zum Anlass genommen, um eine neue CD einzuspielen. Acht der zehn Lieder auf der musikalischen Kompaktscheibe kommen aufgrund dessen auf Plattdeutsch daher. „Die Idee für die CD wurde aus der Situation geboren, dass wir ein plattdeutsches Gedicht der stellvertretenden Krink-Vorsitzenden Uschi Nickels vertont haben“, erzählt Thorsten Franck. Das Gedicht „An de Elv“ ist eine Liebeserklärung an Brunsbüttel und die Elbe und wird in seiner musikalischen Form von so manch einem Schleusenstädter bereits als die inoffizielle Hymne Brunsbüttels angesehen.

„Die meisten Stücke, die wir in einem Tonstudio in Holstenniendorf eingespielt haben, sind Stücke aus der Region oder Gassenhauer zum Mitsingen und Mitschunkeln, die wir ins Plattdeutsche übersetzt haben“, sagt Melany Preiß. „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ oder die zu einem eigenen Werk umgewandelte Ausführung von Paul Kuhns Erfolg-Hit „Es gibt kein Bier auf Hawaii“ sind den meisten Menschen bekannt und in der plattdeutschen Variante noch mal ein besonderes Leckerbissen, verspricht das musikalische Duo.

Erhältlich ist die CD – sowie Hörproben – ab sofort über die Internetseite www.spitzen-musik.de, per Mail unter thorstenfranck@web.de oder telefonisch 04852/7699. „Auf der Suche nach einer passenden Geschenkidee zu Weihnachten wäre die CD sicher eine Möglichkeit“, sagt Thorsten Franck.