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WRC 2014 – und danach ist Schluss

Wewelsfleth - „Wir wollen es noch einmal so richtig krachen lassen“ – Wenn sich vom 15. bis 17. August die Tore des Wewelsflether Störstadions für die achte Auflage des Wewels-Rock-City Festivals öffnen, dann wird es das letzte Mal sein. „Man soll bekanntlich aufhören, wenn es am schönsten ist“, verkünden Andrea und Uwe Giese, Rolf Hesse, Beni Oster, Florian Rossbach sowie Stephan Klose unisono die gemeinsam getroffene Entscheidung. Weder Streit noch finanzielle Nöte seinen der Grund für das Aus des Festivals in der Störgemeinde. „In unser aller Leben hat sich reichlich was getan, so dass sich die jeweiligen Prioritäten einfach verschoben haben“, äußert Stephan Klose. So wurde mit Florian Rossbach das jüngste Mitglied des Organisationsteams im Februar erstmalig Vater, während sich bei Beni Oster für September der erste Nachwuchs angekündigt hat, nannte der Grafiker und Betreiber einer Werbeagentur zwei Beispiele für die genannten Lebensveränderungen. „Ich glaube, dass wir mit Fug und Recht behaupten können, dass wir in all den Jahren schon etwas Tolles auf die Beine gestellt haben“, sagt Beni Oster. Die Entscheidung für das endgültige Veranstaltungsende, viel daher auch dem Elektromeister nicht ganz so einfach. Das Festival, das 2007 erstmalig stattfand und aus einer fixen Idee während eines Gesprächs am Biertresen geboren wurde, sollte anfänglich lediglich jungen Nachwuchsbands aus der Region als Auftrittsmöglichkeit dienen. Von Jahr zu Jahr nahmen nicht nur die Besucherzahlen zu, sondern auch die Bewerbungen der unterschiedlichsten Musikgruppen aus dem In- und sogar aus dem Ausland. „Im vergangenen Jahr haben wir Post von über 600 Bands erhalten“, erzählt Beni Oster. Um möglichst vielen Musikern der unterschiedlichsten musikalischen Stilrichtungen eine Auftrittsmöglichkeit zu geben, wurde aus der eintägigen Veranstaltung 2010 erstmalig kurz entschlossen ein zweitägiges Festival gemacht. Für das sechsköpfige Organisationsteam bedeutete dies einen nicht unerheblichen Mehraufwand in Sachen Planung und Vorbereitung. „Wir haben das aber immer gerne gemacht“, unterstreicht Uwe Giese, der so manch einen Urlaubstag für das Rockfestival opferte. Doch auch im Leben des Kfz-Mechanikers gibt es noch andere Belange, die seiner Aufmerksamkeit verlangen und daher sieht auch er dem Ende des Festivals sowohl mit einem lachenden als auch einem weinenden Auge entgegen. „Uns war es immer wichtig und ist es natürlich auch in diesem Jahr, das dieses Festival einen professionellen Charakter aufweist“, betont Florian Rossbach. Mit der Unterstützung ehrenamtlicher Helfer und großzügiger Sponsoren konnte das Festival neben einer großen Hauptbühne nicht nur eine zweite Spielfläche vorhalten, sondern beide Flächen mit hochwertiger Licht- und Musiktechnik ausstatten, wie man sie von kommerziellen Veranstaltungen her kennt und erwartet. „Wir werden in diesem Jahr noch einmal alles an Technik auffahren, was uns möglich ist und das beste Festival auf die Beine stellen, das Wewelsfleth je gesehen hat“, kündigt der Veranstaltungstechniker an, der im Zuge des Festivals 2011 seiner damaligen Freundin Ilona Friedrichs (heute Rossbach) vor zahlreichen Gästen einen überraschenden Heiratsantrag auf der Bühne machte. Mit der Status Quo Coverband "Break Even“, der Hamburger Rockformation "Maggers United", die sich unter anderen als Vorband von Lotto King Karl einen Namen machten und dem dänischen Punk-Rock-Trios "Broadway Killers“, stehen bereits drei der Bands des letzten Wewels-Rock-City Festivals fest. Insgesamt sollen es wie schon in den Vorjahren wieder 12 Musikgruppen werden, die an den beiden Haupttagen die Gäste unterhalten. Am dritten und letzten Veranstaltungstag findet das Festival wie in den Vorjahren bei einem Gottesdienst mit anschließendem Frühschoppen seinen Ausklang. Weitere Informationen unter www.wewels-rock-city.de oder bei Facebook unter Wewels Rock City

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