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Wasserschutzpolizei bezieht neue Räume

Brunsbüttel 07.05.2015 -  In einem feierlichen Rahmen mit geladenen Gästen wurde gestern Vormittag offiziell das neue Wasserschutzpolizeirevier Brunsbüttel eröffnet. Ein für polizeiliche Zwecke umgebauter, rund 677 Quadratmeter großer Verbrauchermarkt am Gustav-Meyer-Platz, bietet den 42 Beamten künftig ein neues Domizil. Damit sind erstmals alle Fachdienste der Brunsbütteler Wasserschutzpolizei unter einem Dach vereint. Dem Land als neuer Mieter wurden die bezugsfertigen Diensträume bereits am ersten April vom Wohnungsunternehmen Semmelhaack aus Kollmar zur Verfügung gestellt. Nachdem die Polizeibeamten die neue Dienststelle eingerichtet haben und sämtliche für den Dienst notwendigen, technischen Gerätschaften betriebsbereit sind, erfolgte nun die feierliche Eröffnung. Den Rahmen der Eröffnungsfeier nutzte der Leiter der Wasserschutzpolizei Schleswig-Holstein Dirk Petersen darüber hinaus, um mit Burkhard Klär den neuen Leiter des Brunsbütteler Wasserschutzpolizeireviers öffentlich vorzustellen. Der Erste Polizeihauptkommissar tritt damit die Nachfolge von Dirk Benzmann an, der seit dem ersten April die Leitung des Polizeireviers in Husum übernommen hat. Den Posten des stellvertretenden Revierleiters bekleidet Bernd Noske. Lobende Worte für die neuen, modernen Diensträume fand unter anderen Schleswig-Holsteins Innenminister Stefan Studt. Die Dienststelle in Brunsbüttel nehme eine zentrale Rolle für die Sicherheit des Schiffsverkehrs ein. „Die Beamten werden den Bootspräsenzdienst, die Schiffs- und Gefahrgutkontrollen beispielsweise auf dem Nord-Ostseekanal, in Schleusen und Häfen sowie alle weiteren schifffahrtspolizeilichen Aufgaben weiterhin ohne Abstriche wahrnehmen“, sagte Studt mit dem Blick auf die Organisationsreform, die eine geplante Schließung von neun Revieren und Stationen der Wasserschutzpolizei im Land vorsieht. Die Wasserschutzpolizei sorge auch in Zukunft dort für die maritime Sicherheit, wo es aus praktischen, rechtlichen und seemännischen Gründen am wirkungsvollsten möglich sei, dies sei in Brunsbüttel der Fall, unterstrich der Minister für Inneres und Bundesangelegenheiten.
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