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Stark gegen Krebs – Auktion für einen guten Zweck

Stark gegen Krebs – Am Freitag, den 20. Juni startet die Versteigerung der dritten Charity-Gitarre auf der Internetseite zum Benefiz-Event Wattolümpiade Brunsbüttel. Bis Sonntag, den 29. Juni 20 Uhr können hier Gebote abgegeben werden. Am 5. und 6. Juli feiern die Wattolümpischen Spiele vor den Toren Brunsbüttels mit einer Veranstaltung der Superlativen ihr 10-jähriges Jubiläum. Weit über 200 000 Euro haben die Veranstalter der schmutzigen Spiele für eine saubere Sache durch die Wattkämpfe und andere Aktionen, innerhalb dieser Zeit für Krebsbetroffene und deren Angehörigen in der Region gesammelt. Einer der vielen Helfer und Unterstützer, der sich ehrenamtlich für die gute Sache engagieren, ist der Kopf der DCG Custom Guitars Manufaktur Dirk Seidel aus Wilster. Bereits das dritte Jahr in folge unterstützt der Gitarrenbauer aus der Marschenstadt die Aktion „Stark gegen Krebs“ mit einer handgefertigten Klampfe. Wie die beiden Vorgängermodelle wird auch das neue Bauwerk über das Internet zugunsten der Aktion "Stark gegen Krebs" meistbietend versteigert. Abgeliefert wird keine Gitarre von der Stange, sondern ein unglaubliches Unikat. Dieses wanderte gleich durch die Hände zweier begnadeter Künstler und wurde so zu einem bespielbaren Kunstwerk. Während Dirk Seidel dem Instrument seine Form verlieh und für die Bestückung der E-Gitarre mit hochwertiger Tontechnik sorgte, kümmerte sich der Brunsbütteler Maler Jens Rusch um die farbliche Gestaltung der E-Gitarre. Nach den beiden Vorgängern „Hope“ und der Schmetterlings-Charity-Gitarre „Iron Butterfly“ hatten sich die beiden Künstler erneut zusammengesetzt, um ihre Kreativität zu bündeln. Unterschiedliche Entwürfe wurden gefertigt und im Internet zur Abstimmung freigegeben. Nach der Schmetterlingsgitarre machte auch in diesem Jahr ein Flügeltier das Rennen. Mit einem knappen Vorsprung setzte sich die „Zikade“ gegen den Skorpion und weiteren Entwürfen durch. „Diese Gitarre ist definitiv das aufwendigste und zeitintensivste Instrument, das ich bislang gebaut habe“, äußert Dirk Seidel. Besonders die Flügel stellten den 38 Jahre alten gelernten Tischler vor eine Herausforderung, denn wie bei dem lebenden Insekt sind diese auch bei dem tongebenden Nachbau durchsichtig. „Natürlich durfte die Stabilität nicht unter der Transparenz leiden“, so Seidel. Die Lösung brachte schließlich eine Plexiglasscheibe, die in den im Mehrschichtsystem gefertigten Korpus eingelassen wurde. „Der Körper der Gitarre besteht aus insgesamt fünf Erlen-Holz-Teilen. In derselben Zeit, in der ich den Korpus gefertigt habe, baue ich sonst eine komplette Gitarre“, äußert Seidel. Für den Gitarrenhals wurde Ahorn verwendet, das mit einem Griffbrett aus Erlenholz versehen wurde. Auf diesem sind wiederum 24 Nickel-Silber Bünde eingelassen. Site-Dots sorgen für eine bessere Orientierung auf dem ansonsten schlichten Gitarrenhals. Die Tonabnehmer wurden per Hand gewickelt und sind jeweils mit besonders starken Neodym-Magneten bestückt. „Das verschafft der Gitarre einen glockenklaren Klang“, betont Dirk Seidel. Die einzelnen Seiten werden im „String Through“ verfahren durch den Korpus geführt, was dem Instrument wiederum eine gewisse Eleganz verleiht. Damit die Pinselstrichführung erhalten bleibt und das Ölgemälde von Jens Rusch auf dem Holzwerk auch vor Abrieb und Stößen geschützt ist, wurde die komplette Gitarre mit einem Zwei-Komponenten-Lack versiegelt. „Ich hoffe, dass wir einen möglichst hohen Preis für die Gitarre erzielen werden, damit der Wattikan die Einrichtung eines Angehörigenzimmers am Heider Westküstenklinikum sowie die Unterstützung der Kinderhospitz-Arbeit des Hospizvereins Dithmarschen wie geplant vornehmen kann“, sagt Seidel, der nicht nur neue Gitarren baut, sondern auch alte Klampfen restauriert.   Weitere Informationen und Gebote unter http://www.wattoluempia.de/auktion/ oder www.dcg-guitars.de
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