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Familienfreundliches Unternehmen

24.08.2016 Brunsbüttel - Flexible, individuelle Arbeitszeitregelungen, Fünfschichtsystem, Ferienbetreuung für Kinder während der Sommerferien, Kindernotfallbetreuung, sowie spezielle Regelungen für Mitarbeiter die Angehörige pflegen - Die Liste der angebotenen Leistungen, die das Brunsbütteler Chemieunternehmen Sasol für seine Belegschaft bereithält, ist lang. Kontinuierlich werden die Maßnahmen ausgebaut und zudem an die Bedürfnisse der Belegschaft angepasst. Seit mehr als zehn Jahren gilt das Chemieunternehmen in der Schleusenstadt als besonders familienfreundliches Unternehmen. Zahlreiche Angebote hält der Konzern für seine Mitarbeiter vor, damit sich Beruf und Familie besser miteinander vereinbaren lassen. Um sicherzustellen, dass die Bemühungen und Maßnahmen um eine strategische familienbewusste Personalpolitik auch den Bedürfnissen der Mitarbeiter entsprechen und sich mit den betrieblichen Abläufen vereinbaren lassen, entschied sich der Konzern bereits 2006 für eine enge Zusammenarbeit mit dem Audit berufundfamilie der gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Das Audit unterstützt Arbeitgeber darin, Unternehmensziele und Mitarbeiterinteressen in Bezug auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in eine ausgewogene Balance zu bringen. Gelingt es dem Unternehmen die gesteckten Ziele zu erreichen, erhält es eine Zertifizierung. „In diesem Jahr jährt sich die Zertifizierung unseres Sasol Werk in Brunsbüttel bereits zum zehnten Mal“, so Birgit Raukamp, Managerin Soziale Nachhaltigkeit.  „Die erste Auszeichnung wurde uns 2007 erstmalig durch die damalige Bundesfamilienministerin Dr. Ursula von der Leyen in Berlin überreicht.“ Das Zertifikat dient nicht nur als Anerkennung für die Bemühungen, die das Unternehmen zum Wohle seiner Mitarbeiter unternimmt. Sie dient Eltern, insbesondere der zunehmenden Zahl alleinerziehender Eltern, aber in Zeiten des demografischen Wandels auch älteren Arbeitnehmern als Signal, dass verdeutlichen soll, das Sasol ein Unternehmen ist, dem an dem Wohl seiner Mitarbeiter gelegen ist. „Mit 650 Mitarbeitern zählen wir zweifellos zu den wichtigen Arbeitgebern in der Region. Wir übernehmen bereitwillig die Vorreiterposition für eine familienbewusste Arbeitswelt und sind jedes Jahr aufs Neue bemüht, unsere Unternehmensziele und Mitarbeiterinteressen in Bezug auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Einklang zu bringen“, unterstreicht Heidrun Luplow, Projektleiterin „berufundfamilie“ bei der Sasol Brunsbüttel. Das Angebot kommt an. Bis zu 50 Kinder im Alter von 1 bis 14 Jahren werden jährlich für die Ferienbetreuung angemeldet. Auch die Zahl der Arbeitnehmer, die die flexible Arbeitszeitenregelung in Anspruch nehmen, ist hoch. „Im Schichtsystem müssen wir unsere Arbeit noch intensivieren. Wir haben schon vereinzelnd Lösungen gefunden, in dem wir beispielsweise zwei Schichtplätze mit drei Mitarbeitern belegen und somit die Teilzeitarbeit im Schichtbereich ermöglichen, doch hier gibt es Ausbaubedarf“, so Birgit Raukamp. Auch Mitarbeitern, die Angehörige zu pflegen haben, möchte das Unternehmen den Rücken stärken. „Es kommt gar nicht so selten vor, dass sich Menschen plötzlich, von einem Tag auf den anderen mit dem Thema häusliche Pflege auseinandersetzen müssen“, sagt Heidrun Luplow.  Das Chemieunternehmen Sasol gewehrt in diesen Fällen ganz unbürokratische eine zehntägige Auszeit und geht mit seinem Angebot seit einigen Jahren noch deutlich weiter. „Wir bieten den Vollzeit-Mitarbeitern an, dass sie für zwei Jahre in die Teilzeitarbeit gehen können. Ihre Arbeitszeit würde sich halbieren, doch sie erhalten 75 Prozent ihres bisherigen Gehalts“, erläutert Birgit Raukamp. Nach dem Teilzeitjahr erhöht sich die Arbeitszeit wieder auf die volle Stundenzahl, jedoch bleibt das Gehalt noch für ein Jahr bei 75 Prozent. In häuslichen Pflegefällen, in denen den Kollegen ein besonders hohes Engagement in der Familie abverlangt wird, erhält der Arbeitnehmer die Möglichkeit, sich für drei Jahre unentgeltlich und ohne Verlust des Arbeitsplatzes freistellen zu lassen. „Mittlerweile gibt es hierzu ja auch gesetzliche Regelungen, in denen es jedoch heißt, der Arbeitgeber kann solchen Abmachungen zustimmen. Wir stehen hintern unseren Mitarbeitern und stimmen solchen Abmachungen zu. Das Signal senden wir auch an unsere Mitarbeiter“, betont Birgit Raukamp.
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