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Erfolgsunternehmen aus Eddelak stellt sich vor

Eddelak - Komplettlösungen für das Heben schwerer Lasten im Bereich der On- und Offshore-Windenergiebranche aber auch für andere Industriezweigen liefert das in Eddelak ansässige Unternehmen Karl-Wrede Stahl- und Maschinenbau GmbH. Mit innovativen und patentierten Produkten hat sich das mittelständige Unternehmen erfolgreich gegen die Konkurrenz behauptet, bereits Erfolgsgeschichten geschrieben und zählt daher zu den „Hidden Champions“ (Heimlichen Gewinnern) im Bereich Stahl- und Maschinenbaus. Und das weit über die Grenzen Schleswig-Holsteins hinaus.   Rund 30 Unternehmer kamen der Einladung der egeb: Wirtschaftsförderung nach, um einen Blick hinter die Kulissen des überaus erfolgreichen Eddelaker-Familienunternehmen zu erhaschen. Der Besuch der Firma Karl Wrede bildete den Auftakt zu einer Reihe von Exkursionen, bei denen eine Gruppe von Firmen, die zu den wichtigsten Arbeitgebern, innovativen Impulsgebern oder gar zu den Marktführern ihre Branche zählen, besichtigt werden können.   In zwei Gruppen führten Geschäftsführer und alleiniger Gesellschafter Jan Wrede sowie Mitarbeiter Jan Henrik Plett die Gäste durch die Betriebshallen des mehrere Tausend Quadratmeter großen Firmengeländes. „In den zurückliegenden acht Jahren haben wir insgesamt vier Mal gebaut um die Betriebsstätte zu erweitern“, lieferte der Diplom-Ingenieur einen kleinen Eindruck über den Aufschwung, den das Unternehmen in den letzten Jahren erleben durfte. Die kleine Schmiede, die 1960 vom Vater Karl Wrede als Ein-Mann-Unternehmen errichtet wurde, ist mittlerweile zu einem mittelständischen Betrieb mit etwas über 40 Miterbeiter expandiert. „Personell hat die Firma ihre maximale Größe erreicht, noch mehr Miterbeiter sollen es nicht werden“, so Jan Wrede. Neben dem Betrieb in Eddelak unterhält das Unternehmen ein technisches Büro mit fünf Mitarbeitern im IZET in Itzehoe. Mit modernster Technik und der neusten Computersoftware werden hier die unterschiedlichsten Konstruktionen für die Windenergiebranche aber auch für Unternehmen aus den Bereichen der Industrie geplant und konstruiert. Der Stolz des Dithmarscher Unternehmens ist eine im eigenen Hause konstruierte und gebaute Traverse mit einem automatischen Ver- und Entriegelungssystem, mit dessen Hilfe bis zu 950 Tonnen schwere Bauteile der Offschore-Windenergieanlagen von Kranschiffen aus, ohne großen Personalaufwand, bewegt werden können. „Unsere patentierte Lösung wird per Fernbedienung gesteuert und läuft in weiten Teilen sogar automatisch. Während bei den alten Traversen vorhandene Verschraubungen manuell angezogen und gelöst werden mussten“, so der Geschäftsführer. Die patentierte Hebe-, Verlade- und Montiertechnik aus dem Hause Karl Wrede vermindert nicht nur das Risiko für die Arbeiter, die auf hoher See die Windanlagen zusammenbauen, sondern spart Zeit und somit den Unternehmen bares Geld.  Doch auch andere Entwicklungen konnten die Anwender überzeugen und sind bereits in den USA und China im Einsatz. Das Unternehmen, das einen jährlichen Umsatz von fünf millionen erzielt, erhält derzeit noch rund 75 Prozent der Aufträge aus dem Bereich Windenergie. „Eines unserer Ziele ist es, ohne Fremdgeld zu arbeiten, dieses Ziel werden wir voraussichtlich im kommenden Jahr erreichen“, so Wrede Junior. Ein weiteres Vorhaben sei es, einen Maschinenbestand aufzubauen, der deutschlandweit einzigartig ist und es ermöglicht, kurzfristige Reparaturen oder Neubauten von besonderen Konstruktionen vorzunehmen. Speziallösungen werden in den drei Abteilungen Zerspanung, Stahlbau und Blechbearbeitung bereits seit Längerem angefertigt.  Als eines von sehr wenigen Unternehmen in der Branche können in dem Eddelaker Betrieb Bleche mit einer Kantenlänge von bis zu sechs Metern geschnitten werden. Eine neue Drehbank ermöglicht es, Werkstücke mit einer Länge von 22 Metern und einem Durchmesser bis zu vier Metern anzufertigen und zu berarbeiten. „Komplettlösungen aus einer Hand“, lautet das Motto des Unternehmens. Neben der Konstruktion, Berechnung, Fertigung ist die Firma Karl Wrede Stahl- und Maschinenbau GmbH auch berechtigt, Zertifizierung vorzunehmen und hebt sich somit von der Masse an Metallbauunternehmen ab.
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