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Ausgeklügeltes Sicherheitskonzept – FuBaMa 2015

Wilster 06.2.2015 -  Rund 6500 partyfreudige Gäste aus ganz Deutschland werden am Wochenende zur traditionellen Fußballmaskerade „FuBaMa“ des SV Alemannia Wilster erwartet. Das sind 1000 Besucher mehr als im Vorjahr. Gefeiert wird in drei Zelten, die die größte Zeltstadt Norddeutschlands bilden, sowie im Colosseum. Die Jecken, die sich in der Marschenstadt versammeln werden, sollen eine unvergessliche, ausgelassene aber vor allem sichere Party feiern. Darauf legen die Alemannia Wilster Sport und Marketing GmbH als Veranstalter sowie die Ordnungsbehörden größten Wert. „Wir wollen möglichst auf jede Eventualität gut vorbereitet sein. Natürlich bauen wir aber darauf, dass auch diese Veranstaltung, wie in den Jahrzehnten zuvor reibungslos verläuft“, so der einheitliche Tenor. Das vom Veranstaltungsplanungsbüro PCM-Event Bernd Stölting eigens für die Veranstaltung entwickelte Sicherheitskonzept, das im engen Schulterschluss zwischen Organisator, Veranstalter, Ordnungsamt und Polizei seit Jahren kontinuierlich weiterentwickelt wurde, wurde auch den neuen Herausforderungen angepasst. „Die meisten Änderungen laufen hinter den Kulissen ab, sodass die Besucher davon gar nicht so viel mitbekommen werden“, betont Ordnungsamtsleiter Thorsten Franck. Ein Fluchtweg mehr hier, ein Feuerlöscher mehr dort, eine vorgegebene Straßenführung in der Etatsrätin-Doos-Straße sind einige noch wahrnehmbare Änderungen, doch damit ist es bei Weitem nicht getan. Neben der Freiwilligen Feuerwehr Wilster, die erstmalig mit neun Einsatzkräften und einem Löschfahrzeug unmittelbar vor Ort stationiert sein wird, werden auch die Nachbarwehren Nortorf, Dammfleth, Neuendorf-Sachsenbande und Aebtissinwisch-Ecklak in Rufbereitschaft versetzt. Innerhalb weniger Minuten wären bei Bedarf zahlreiche Rettungskräfte und Helfer am Colosseumsplatz. Diese sollen unter anderen die Partygäste im Falle einer notwendigen Evakuierung des Veranstaltungsplatzes, in die Sporthalle an der Gemeinschaftsschule geleiten. Diese ist als Notunterkunft ein fester Bestandteil des Sicherheitskonzeptes. In diesem Jahr werden erstmalig Schilder als Wegführer dienen und die Notunterkunft als solche auszeichnen. „Wir wollen uns nicht alleine auf die neue Beschilderung verlassen, sondern Kräfte bereitstellen, die die Menschen sicher in die Notunterkunft bringen“, unterstreicht Ordnungsamtsmitarbeiterin Christiane Pump. Ferner sieht das erweiterte Rettungskonzept vor, dass ehrenamtliche Brandbekämpfer gemeinsam mit der Polizei bestimmte Straßen sperren, um die Wege für die Rettungskräfte frei zu halten. Hierzu zählt unter anderen das DRK, das mit seinem Katastrophenschutz binnen kürzester Zeit weitere Unterkünfte einrichten sowie die Verpflegung und medizinische Versorgung übernehmen kann. Aufgrund der gestiegenen Besucherzahlen, der neu ausgearbeiteten Notausgangsbereiche und Fluchtwege wurde das Sicherheitspersonal aufgestockt. Rund 40 Sicherheitskräfte sollen im Auftrage des Veranstalters für einen störungsfreien Verlauf der Veranstaltung sorgen. „Kleinere Reibereien lassen sich nicht immer verhindern, aber unsere Aufklärungsrate bei den angezeigten Körperverletzungen lag bei einhundert Prozent“, so Michael Gohr, Leiter die Polizeistation Wilster. Dies habe unter anderen daran gelegen, dass die Polizei auf der FuBaMa Präsenz gezeigt hat und Tatverdächtige zum Teil unmittelbar auf den Veranstaltungsflächen ermittelt wurden. Mit diesem Konzept setzt die Polizei auch in diesem Jahr auf eine ruhige Party. „In Anbetracht der Besucherzahlen und der nicht unerheblichen Mengen an Alkoholika, die verzerrt werden, ist die FuBaMa eine überaus friedvolle Veranstaltung“, wertete der Polizeihauptkommissar die Maskerade in der Marschenstadt. Mehr als 20 Polizisten werden am kommenden Wochenende auf der Veranstaltung, im Bereich der Innenstadt und rund um Wilster den Veranstaltungsschutz und die Verkehrsüberwachung übernehmen. „Wir möchten, dass die FuBaMa für unsere Gäste ein toller Abend wird. Dazu gehört auch, wohlbehalten und sicher wieder nach Hause zu kommen. Das Motto sollte daher lauten: Don´t drink and drive!“, so das Veranstaltungsmanagement. Ein Shuttleservice, das sämtliche Gemeinden zwischen Itzehoe, Brunsbüttel, Glückstadt, Kellinghusen, Schenefeld und Elmshorn einbezieht, wird angeboten. Fahrpläne stehen zum kostenlosen Herunterladen auf der Internetseite des Veranstalters (www.fubama.de) zur Verfügung.  
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