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2014 Rekordjahr für Wattikan – 10. Wattolümpiade sprengt alle Bestmarken

Das Jahr 2014 wird als Rekordjahr in die wattolümpische Geschichte eingehen. Noch nie war die Wattolümpiade so schnell (nämlich binnen 55 Sekunden) ausgebucht. Und mit 350 Wattengeln, die eingangs der olümpischen Spiele die 2013 in St. Peter-Ording aufgestellte Bestmarke von 280 geradezu pulverisierten, ist am Sonntag ein offiziell abgenommener Weltrekord aufgestellt worden. Dass noch ein dritter Rekord hinzukommen sollte, damit haben die Wattolümpiade-Veranstalter nicht gerechnet. Doch nach dem Kassensturz, der traditionell am Montagabend nach dem Abbau der Veranstaltung erfolgte, ist es Gewissheit: Mit einer Rekordspendensumme von 35.890,13 Euro sowie Eintrittseinnahmen in Höhe von 11.090,11 Euro ist die Schallmauer von 250.000 - einer Viertel Million (!) - Euro, die der Wattolümpiade-Verein seit 2004 für gemeinnützige Zwecke zusammengetragen hat, durchbrochen! Allein an Teamspenden sind diesmal sagenhafte 10.516,46 Euro zusammengekommen. Hinzu kommen weitere 10.000 Euro, die das Total-Bitumenwerk Brunsbüttel anlässlich seines 100-jährigen Jubiläums zugunsten der Aktion Stark gegen Krebs des Wattolümpiade-Vereins überreichte. 13.372,67 Euro sind in den vergangenen Monaten an Einzelspenden eingegangen. Die Versteigerung der inzwischen dritten Charity-Gitarre der Gitarrenmanufaktur DCG Custom Guitars aus Wilster brachte weitere 2001,00 Euro ein. Sprachlosigkeit, Glück, Stolz ? mit diesen drei Worten umfasst Michael Behrendt, Vorsitzender des Wattolümpiade-Vereins, die Gemütslage im Wattikan nach der Wattolümpiade 2014. "Nach einer kräftezehrenden Woche am Deich sind alle Helfer abgekämpft, aber auch überglücklich, dass sich all die Mühen gelohnt haben." Zwar habe der Olümpia-Samstag einmal mehr unter schlechtem Wetter gelitten, dafür habe das Wetter rechtzeitig zu den olümpischen Spielen am Sonntag wieder eine Punktlandung hingelegt. "Als vor zehn Jahren die Idee der Wattolümpiade wiederbelebt wurde, hat keiner von uns geahnt, welche großartige Entwicklung das Ganze einmal nehmen würde", sagt Jens Rusch, im Wattolümpiade-Verein verantwortlich für die Initiativen im Rahmen von Stark gegen Krebs. Die Zahl der Teamspenden, aber auch die zahlreichen Spenden, die zwischen den Olümpiaden zugunsten von Stark gegen Krebs eingehen, zeigten, dass die Botschaft der Olümpia-Macher bei den Menschen angekommen ist. Der schmutzige Sport als Vehikel, Strukturen für Krebsbetroffene in der Region nachhaltig zu verbessern, habe sich bewährt. "Ein Riesen-Dank gilt allen Wattleten, von denen viele Hunderte von Kilometern auf sich genommen haben, um der Welt schmutzigen Sport für eine wahrlich saubere Sache zu bieten", sagt Wattkampfleiter Oliver Kumbartzky. Dirk Passarge, 2. Vorsitzender des Vereins und zuständig für das Fundraising, richtet seinen Dank an Sponsoren, Helfer und Unterstützer, ohne die sich die Wattolümpiade nicht realisieren ließe. Mit den Spenden soll unter anderem die Arbeit der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft unterstützt werden, die an den Kliniken Brunsbüttel und Heide die vom Wattolümpiade-Verein finanzierten Krebsberatungsstellen betreibt, außerdem die Kinderhospizarbeit des Hospizvereins Dithmarschen sowie die Einrichtung von Angehörigenzimmern am Heider Klinikum. Vom 13. bis 23. August richtet der Verein die inzwischen 6. Brunsbütteler Krebs-Informationstage aus. Kassensturz: Eintrittseinnahmen: 11.090,11 Euro Teamspenden: 10.516,46 Euro Spende Total-Jubiläum: 10.000 Euro Spenden diverse: 13.372,67 Euro Versteigerung Charity-Gitarre: 2001,00 Euro Text: www.Wattoluempiade.de  
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