News

11. schmutzigen Spiele für eine saubere Sache – Wattolümpiade 2015

Brunsbüttel 13.07.2015 -  „Hamburg bewirbt sich gemeinsam mit Kiel für die Olympischen Sommerspiele 2024 dabei haben wir doch schon jedes Jahr eine unglaubliche Sportveranstaltung in unserer Region“, sagte der Präsident des Schleswig-Holsteinischen Landtages und Schirmherr der Wattolümpiade Klaus Schlie im Rahmen seiner Eröffnungsrede. Auch im elften Jahr ihres Bestehens verlor die Brunsbütteler Wattolümpiade nicht an Fahrt. Rund 400 Wattlethen und tausende Zuschauer aus ganz Deutschland und den Nachbarländern trafen sich am Sonnabend im Elbschlick vor den Toren der Schleusenstadt. Dort wurden auf der rund 35.000 Quadratmeter großen Wattkampffläche die schmutzigsten Spiele für eine saubere Sache zugunsten der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft ausgetragen. Unter den Anfeuerungsrufen einer Vielzahl an Schlachtenbummler zogen 42 Mannschaften ins Watt, um sich in Sportarten wie Wattfußball, Watthandball sowie Wattwolliball und dem Schlickschlittenrennen zu messen. „Aus Rücksichtnahme, insbesondere auf jene Watt-Sportler, die sich auch von einer weiten Anreise nicht abschrecken ließen, um bei diesem sportlichen Benefizspekatkel dabei zu sein, haben wir den Veranstaltungstag erstmalig seit 2004 auf einen Samstag verlegt, sodass die Wattlethen am Sonntag stressfreier wieder nach Hause reisen können“, so der Ehrenvorsitzende des Wattolümischen Komitees Michael Behrendt. Doch bevor es für die Spieler so richtig schön matschig wurde, durften sich die humorvollen Gladiatoren der Moderne, beim stimmungsvollen Einlauf der Wattlethen ausgiebig vom Spalier stehendem Publikum feiern lassen. Manch ein Team sammelte hierbei bereits, durch besonders ausgefallene und mühevoll umgesetzte Kostüme, die ersten Punkte der Jury. Pokale gab es nämlich nicht nur für die sportlichsten Mannschaften. Ausgezeichnet wurde ebenfalls das beste Wattkottchen, der lustigste Mannschaftsname, beste Fans, Trikots und die lustigste Mannschaft. Neben Bonnie Strange, die als Moderatorin, Modedesignerin und Ex-Freundin von Wilson Ochsenknecht Bekanntheit erlang, hatte sich auch Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer unter die Wattsportler gemischt und seinen Anzug gegen Sportkleidung getauscht. „Es ist eine unglaublich tolle Erfahrung. Während ich mich anfänglich extrem unsicher auf dem matschigen Untergrund fortbewegt habe, klappt es mittlerweile ganz gut“, zeigte sich Meyer begeistert, auch wenn es seine Mannschaft am Ende nicht ins Finale schaffte. Vor der Übergabe der Siegerpokale heizte der durch die Fernsehsendung X Factor bekannt gewordene Sänger Alexander Knappe und Band dem Publikum gehörig ein. Mit seinen Charts-Hits „Weil ich wieder zu Hause bin“, „Lauter Leben“ und weiteren Titeln begeistert er das Publikum, bevor er sich in Richtung Wedel verabschieden musste, wo er bereits für ein Konzert erwartet wurde. Im Anschluss an die Siegerehrung nahm das hanseatische Quartett Boys2Rock die Bühne ein und sorgte für einen stimmungsvollen Ausklang der Wattolümpiade.   Folgende Auszeichnung wurden verliehen: Lustigste Mannschaft – Danc´n Art, bestes Trikot – Inglorious Wattstars, beste Fans-The Schlick-Stones, lustigster Mannschaftsname-FC Wattikan, bestes Wattkottchen-Männer vom Fluss, Fußball: Gold - Die tighten Watthunde, Silber – Konolschieter, Bronze – Construction Crabs Wolliball: Gold – Watt´n Bagger, Silber – Watttussis, Bronze – Chemie-Gladiatoren Schlickschlittenrennen: Gold – Wattman & Robben, Silber – Heavy Fuel Dremaboys, Bronze – unswolltekeinanderer Gesamt-Olümpiasieger: Die tighten Watthunde  
© 2005-2017 by Nordlicht-Steinburg
css.php