Dütt & Datt

WSA investiert in Standort Brunsbüttel

08.08.2017 Brunsbüttel - Rund 2,1 Millionen Euro investiert die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) in den Bau eines neuen Dienstgebäudes für das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel (WSA) in der Ostermoorerstraße. Gestern feierten die BIma, das WSA und die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH) als Bauherrenvertretung, nach nur neunmonatiger Bauzeit Richtest. Im Juni 2016 war mit dem Bau des 1.196 Quadratmeter großen Dienstgebäudes begonnen worden. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2018 geplant. 60 Büroplätze und Besprechungsräume sollen in dem zweigeschossigen, L-förmigen Verwaltungsgebäude untergebracht werden. „Die Innenwände werden zum großen Teil aus Gipskarton bestehen, somit der der Grundriss flexibel“, erläuterte Steffi Wulke-Eichenberg, Fachbereichsleiterin Zentrale Bauherrenaufgaben der Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH) und ergänzte: „Dadurch kann die Größe von Büros später ohne viel Aufwand angepasst werden, wenn sich die Anforderungen des WSA ändern sollten.“ Zudem besteht die grundsätzliche Möglichkeit, das Gebäude um eine weitere Etage aufzustocken. Denn, bereits 2010 war es das erklärte Ziel des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel, die auf sechs Gebäude - fünf auf der Süd- und eins auf der Nordseite - verteilten Mitarbeiter unter einem Dach zu vereinen. Nachdem die Bohrpfähle für den damals dreistöckig geplanten Neubau fertiggestellt waren, kam das überraschende Aus für das Bauvorhaben. Als zu groß und zu kostenintensiv wurden die damaligen Planungen eingestuft. Auf einem Großteil der vorhandenen Pfähle wurde das jetzige Gebäude errichtet. „Aus baustatischen Gründen mussten wir 13 neue Pfähle bohren, aber die Arbeit von damals war ja aus heutiger Sicht nicht ganz umsonst“, so Stefan Kortmann, Abteilungsleiter der Direktion Rostock der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Großen Wert legt die GMSH bei dem Verwaltungsgebäude auf die Energieeffizienz. Rund 50 Prozent des Jahresenergiebedarfs wird ein kleines Blockheizkraftwerk abdecken, dass das Dienstgebäude erhält. Zudem sorgt eine moderne Lüftungsanlage dafür, etwa 70 Prozent der Wärme zurückgewonnen wird. „Mit diesen Energiesparmaßnahmen hält der Neubau den Leitfaden Nachhaltiges Bauen (BNB) ein und erfüllt den Vorbilderlass des Bundes“, unterstrich Steffi Wulke-Eichenberg.
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