Nortorf Wilster

Jubiläumsfeierlichkeit mit zahlreichen Gästen

Knapp 300 Gäste und beinahe ebenso viel Musiker kamen am gestrigen Sonntag zu Ehren des Fanfaren-Corps Nortof in Wilster zusammen. Anlässlich seines 25-jährigen Bestehens hatte das Musikensemble aus der Wilstermarsch zahlreiche Spielmannszüge zu einer Jubiläumsfeierlichkeit mit einem Sternenmarsch durch die Marschenstadt und Platzkonzerten auf Colosseumsplatz geladen. Bedauerlicherweise konnten bedingt durch die Urlaubszeit nicht alle geladenen Musikkapelle an der Veranstaltung teilnehmen. Dies leistete der Stimmung jedoch keinen Abbruch. Die Spielfreude der sieben Musikformationen war ungebrochen und die Gäste empfingen die Musiker bei strahlendem Sonnenschein mit überschwänglich guter Laune.

Die Eröffnung der Jubiläumsfeierlichkeit übernahm Kreispräsident Peter Labendowicz, dessen Ansprache voll des Lobes für die Leistung des Fanfaren-Cops Nortof war. Der Schirmherr hob unter anderen die Jugendarbeit hervor, die der Fanfaren-Corps seit mehr als zwei Jahrzehnten leistet. „Durch sein konstantes Wirken ist der Musikzug mit seinen Cheerleadern zu einer tragenden Säule des kulturellen Lebens sowie durch seine regelmäßigen Fahrten ins Rheinland, zu einem musikalischen Botschafter des Kreises Steinburg aufgestiegen“, betonte Labendowicz. Da es für dieses Engagement keine offiziellen Orden gibt, steckte der Kreispräsident dem Gründer und Vorsitzenden des Fanfaren-Corps Nortorf, Helmut Siebke das Wappen des Kreises in Form einer Anstecknadel an dessen Uniform.

Nortorfs Bürgermeister Manfred Boll, Amtsvorsteher Delf Sievers, Wilsters Bürgermeister Walter Schulz und der Vorsitzende der Spielmannszugvereinigung Schleswig-Holstein Udo Wohnsen schlossen sich den lobenden Worten an.

Unter die vielzähligen Gäste hatte sich auch Besuch aus dem Rheinland gemischt. Die ehemalige Mertener Karnevalsprinzessin Nina Trost hatte eine siebenstündige Autofahrt auf sich genommen, um dem Musikzug zu seinem besonderen Jubiläum zu gratulieren. Ebenso das Schul-Hausmeisterpaar Manfred und Andrea Schmitz aus Merten, welches dem Fanfaren-Corps aus dem hohen Norden Jahr für Jahr in der Sporthalle der Gemeinde eine Unterkunft herrichtet. „Wir haben hier oben im Norden mit unserem Wohnwagen ein paar Tage Urlaub gemacht und diesen so geplant, dass wir bei dieser Feier dabei sein können“, so Manfred Schmitz. „Der Fanfaren-Zug genießt bei uns im Rheinland ein sehr hohes Ansehen, was unter anderen dadurch ersichtlich ist, dass er vor dem Prinzenwagen vorweg marschieren darf“, erläuterte Andrea Schmitz.