Wirtschaft

Ausbildungsmesse wird zum Besuchermagnet

„Wir haben natürlich gehofft das viele Besucher kommen, doch mit einem solchen Andrang hatten wir nicht gerechnet“, äußerte Sasol-Ausbildungsleiter Wolfgang Pfeffer begeistert. Mehr als 300 Besucher zählte die erste Ausbildungsmesse im Brunsbütteler Chemieunternehmen Sasol am Sonnabend.

Beeindruckt zeigten sich auch die zahlreichen Gäste. Diese wurden nicht nur von den 39 Auszubildenden des Chemieunternehmens persönlich empfangen und zu den verschiedenen Anlaufpunkten geführt. Mit Freude und Begeisterung informierten die jungen Auszubildenden über die unterschiedlichen Ausbildungsmöglichkeiten. Ferner luden sie die Gäste des in der Fritz-Staiger-Straße angesiedelten Chemieunternehmen zur aktiven Teilnahme an kleinen Experimenten ein.

Unter den Gästen befand sich unter anderen Fabian Ohrt. Mit einem Realschulabschluss in der Tasche absolvierte der 20-jährige Itzehoer eine Ausbildung zum technischen Assistenten für regenerative Energietechnik und Energiemanagement bevor er sich für den Bundesfreiwilligendienst meldete. „Entgegen der vielen Versprechungen, gibt es für meinen erlernten Beruf kaum Einsatzmöglichkeiten beziehungsweise offene Stellen, daher möchte ich mich beruflich neu orientieren“, sagte Fabian Orth, der sich von Carlos Hackbarth über die Ausbildung zum Chemikanten informieren ließ.

„Ich bin jetzt im dritten Lehrjahr und erlerne den Beruf des Industriemechanikers“, äußerte Mike Kaminski. Für den 27 Jahre alten Wilsteraner ist es bereits die zweite Ausbildung. „Ich habe Zimmermann gelernt und auch in dem Beruf gearbeitet. Irgendwann habe ich für mich erkannt, dass ich zwar gerne handwerklich arbeite, jedoch nicht unbedingt als Zimmermann. Meinen Entschluss eine weitere Ausbildung zu machen bereue ich nicht“, sagte Mike Kaminski offen.

„Mit Blick auf den demografischen Wandel und einen bevorstehenden Fachkräftemangel ist es wichtig, dass wir die Aufmerksamkeit der Schulabgänger auf uns lenken und wir uns ihnen als Ausbildungsbetrieb präsentieren“, nannte Ausbildungsleiter Wolfgang Pfeffer die Intension, die hinter der Ausbildungsmesse stand. Um die jungen Menschen zu erreichen, für die diese Ausbildungsmesse gedacht war, überließen die Ausbilder dem Nachwuchs die Planung. „Es war toll zu sehen, mit wieviel Engagement die Auszubildenden bei der Sache waren und diese Messe auf die Beine gestellt haben“, so Pfeffer.

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